Rhomboderas sind manchmal etwas empfindlich.
Wie schaut das Becken denn aus und was wird generell gefüttert ?
Rhomboderas sind manchmal etwas empfindlich.
Wie schaut das Becken denn aus und was wird generell gefüttert ?
zu Anfang fressen sie wenig. Am Einfachsten erkennt man die Nahrungsaufnahme am Kot unter der Futterpflanzen
sollten sie nicht ans Futter wollen hilft ein Ventilator der mittels Timer geschaltet wird. Der Luftzug annimiert sie zusätzlich zum Fressen. Dazu braucht es aber eine großzügige Gazefläche durch die der Lüfter bläst. Die Blätter sollen sich nur leicht bewegen.
Weiter kann man einen Teil der Futterpflanzenblätter mit einer Schere abschneiden.
Leider werden gerade Insekten oft mit einem Minimum angeschafft. Zumindest was landläufig als solches bezeichnet und gerne für vieles durchweg übernommen wird.
Größer wird oft "nur" als Besser bezeichnet und ... naja mehr kommt oft nicht. Regina schrieb es hier mal passend das in großen Becken auch ein wesentlich größerer Teil des Verhaltens gezeigt wird. Die Tiere haben mehr Möglichkeiten und zeigen dies auch. Wenn man dann noch weiter geht, ordentliches Licht, Temperaturverläufe und und und einbaut, verwendet und auch Abläufe versteht dankt es einem das Tier durch eben interessanterem Verhalten als nur an der Decke sitzen, fressen, wachsen und irgendwann tot am Boden liegen.
Das große Aber ... die Haltung liegt dann nicht mehr bei den um die 40€ was sie auf dem Minimum kosten würde. Es geht natürlich auch noch günstiger doch muss sich jeder auch im Klarem sein warum er/sie Tiere hält und was erwartet wird.
Dies soll kein Vorwurf sein mehr ein kleiner Anstoß über die immer geringere Norm hinaus zu gehen 😉
Wann war die Häutung und unter welchen Bedingungen lebt das Tier ?
Es gibt ein Vorgehen das bisher zumindest bei paradoxa einwandfrei funktionierte besonders wenn man nur ein oder wenige Männchen hat.
Allgemein gesehen und nicht auf die hiesige Fragestellung bezogen jedoch für nachfolgende Leser etwaig interessant, nicht zuletzt weil die hier genannte Art eine sehr gut und beliebte Einsteigerart darstellt, aber auch gerne von Fortgeschrittenen gehalten wir 😉
Wenn das Männchen vor dem Weibchen Adult wurde ist die Frage um die Verparbarkeit bei ihm schonmal nebensächlich.
Beim Weibchen fährt man meines Erachtens bei dieser Art am Besten indem man ihr ordentlich Futter zur Verfügung stellt. Wenn das Tier deutlich "fett" ist sind zumeist auch schon etwa 2 Wochen rum und sie ist meist schon verpaarungsbereit. Wenn man auf Nummer sicher gehen will muss man sie morgens und über Nacht beim Locken erwischt haben. An sich brauch es das aber nicht unbedingt. Gut gefüttert sind sie für das Männchen nahezu kein Risiko.
Das Männchen wird in einem separaten Becken oder einer, für die Gruppenhaltung ausreichend großen Box (nachfolgend nicht weiter erwähnt weil identisch) gehalten und versorgt. An sich reichen hier schon Becken mit 20cm Kantenlänge und passender Einrichtung. Auch das Männchen sollte, wenn auch weniger, stetig Futter im Becken haben. Fliegen sind hierbei die beste Wahl in meinen Augen. Allgemein möchte ich hier das Thema der Zufütterung von Futtertieren oder das so genannte Good Loading für Interessierte mal in den Raum werfen.
Zusammengeführt wird abends etwa 1 Stunde vor dem Abschalten der Beleuchtung. Man muss darauf achten das gerade jetzt einige Fliegen im Becken sind (für den kleinen Hunger 😉).
In der Regel sitzt das Männchen bis zum nächsten Morgen schon auf dem Weibchen? Oft kopulieren sie auch schon. Sollte das Männchen noch nicht auf dem Weibchen sein trennt man die beiden wieder und versucht es ein paar Tage später, natürlich stetig gut gefüttert, nochmals.
Auf diesem Weg lässt sich oft auch mit nur einem Männchen mehrere Weibchen gezielt und erfolgreich verpaaren.
Nochmals : dieses Vorgehen funktioniert bei Phyllocrania paradoxa zumeist ohne Probleme, ist aber nicht zwangsläufig auf andere Arten bzw. Gattungen übertragbar. Oft brauch es bei anderen Arten/Gattungen andere Herangehensweisen welche verschiedene Bedingungen beinhalten. Diese lassen sich selten verallgemeinern und artübergreifend oder gattungsübergreifend verwenden.
Weiterführend schreibe ich hier aus eigener Erfahrung und Ansichten. Ich möchte an dieser Stelle auch anmerken das es auch Vorgehensweisen ohne das starke Füttern der Tiere gibt welches jedoch ein höheres Risiko von Verlusten mit sich bringt jedoch in großen Becken mit Gruppenhaltung oft eh auftreten. Hier geht es mir im Speziellem um die Ermangelung von weiteren Zuchttieren oder um Halter die auch mehr am Einzeltier "hängen".
sagen wir mal so es gibt immer wieder Arten welche aus Desinteresse an Nachzuchten wieder aus der Zucht verschwinden, aber hier reden wir nicht von fehlendem Zuchtinteresse als viel mehr gänzlich fehlendem Interesse alleine schon zur Haltung einer Art.
Gerade die kleinen Arten haben hier das schwere Los gezogen oder besser die Züchter dieser Arten. Wenn sie nicht unbedingt extrem bunt sind fallen sie gerne unter den Tisch im Hobby. Es gibt nur wenige welche sich solchen Arten verschreiben und da auch ihren Spaß dran haben gerade wenn sie bestimmte Voraussetzungen brauchen.
Sinomantis war schon öfter in Zucht und hatte immer das Problem der geringen Nachfrage. In Foren wurde auch damals immer schnell gesagt man nehme sie wenn soweit. Doch geendet hat es immer gleich.
Blepharopsis sind wie Gongylus berühmt für ihre Wärmeliebe. Temperaturen von um die 50C werden sogar gesucht. Sie kennen da nichts und stecken auch ordentlich was weg. Also da würde ich mich nicht irr machen.
Mit der Feuchtigkeit ist es immer so eine Sache. Im Lichtkegel eines Strahlers der nenneswert Wärme abgibt wirst diese nie auf dem Level halten können wie du es in Haltungsberichten ließt. Alleine vom Physikalischem her nicht möglich zumindest solange der Strahler aus dem trockenen Raum Luft "ziehen" kann.
Ja diese schönen Berichte mit zweimal kurz sprühen usw.
Diese kann man getrost gedanklich in die Tonne geben. Am einfachsten fährst du mit Pflanzen im Becken welche in etwa mit dem Haltungsbedingungen der Tiere hinkommen. Gibt da ziemlich viel besonders was im Mediteranen so gedeiht (aber bitte keine Palmen). Denkbar wären zum Beispiel Drillingsblumen oder Ähnliches je nachdem wie groß das Becken ist und die eigenen Fähigkeiten in Pflanzenpflege und Schnitt. Nur im Lichtkegel wird dir natürlich alles verbrannt außer eben die Blepharopsis 😉
Thema Sprühen nicht am Abend. Eher schauen das der größte Teil vom Sprühwasser bis zum Abschalten der Beleuchung wieder verdunstet ist. Lieber zu Anfang der Beleuchtungsphase sprühen und so den Morgentau simulieren, wenn auch das mit einer ungedimmten Lampe ein sehr kurzer Morgen nur ist.
Es gibt Berichte, wir schimpfen sie mal nicht Haltungsberichte weil sie mit der Haltung wenig gemein haben, nach denen mal nie sprühen muss. Nur wissen meist die Schreiber solcher Berichte nie warum es bei ihnen klappt (wenn oft auch nur kurzweilig) und bei anderen nicht.
Selbst Geigen sprühe ich gelegentlich und sonst gieße ich die Pflanzen im Becken. Denn ohne Wasser hat es sich mit Pflanzen auch mal schnell.
Leider ist es den meisten Haltern vergönnt ihre Schützlinge in Natura zu erleben. Dadurch sieht man auch nie ihr Habitat und die dort herrschenden Bedingungen die oft ganz weit weg von denen in so manchem Terrarium sind.
Es mag sein das sowas vielleicht mal ein zwei Generationen gut geht, aber irgendwann recht es sich doch mal und die Tiere werden kippelig.
Nochmal auch kurz im Thema angesprochen. Es kommt vor das besonders größere Tiere nach der Häutung (hier der 23.03.) bis zur nächsten Nahrungsaufnahme oder zum besseren Fressen etwas brauchen. Alles noch im Grünen soweit 😉
eure Vermutungen ist richtig 😉
Bei denen ist es noch recht einfach. Da gibt's noch ganz andere Arten in der Gattung
Zwar kommt es vor das vereinzelt mal Tiere einer Art eine Fresshaut mehr oder weniger durchlaufen, aber hier liegt es vermutlich an der alten Zählweise der Häutungen.
Früher zählten viele die Prälarve zu dieser dazu. Daher die weitere Fresshaut.
Wenn ich mich recht entsinne ist da Teils immer noch eine Diskussion ...
Raubmilben funktioniert dauert aber. Also eine Blitzsäuberung ist nicht zu erwarten. Zu gehen sie auch an Springschwänze.
Mal ganz was Anderes. Hast du am Tier auch Milben feststellen können ?
Von denen gibt es zig Arten welche teils auch im Terrarium leben ohne an Gecko und Mantide zu müssen
Nunja warum es nicht funktioniert mit der Anzeige ist schnell erklärt, dafür braucht es eine Mindestbeitragszahl. Müsst ihr auch bei der Registrierung im Forum bestätigt haben
Bekam eben die Info das es einen giganteum Stamm gibt der als Gold bezeichnet wird und wohl jahreszeitlich (über Winter) bedingt mehr hellere Tiere hervorbringen soll. 9 von 10 war die Rede. Herkunft des Stammes ist aber unbekannt. Es bleibt abzuwarten ...
Im Grunde gebe ich dir Recht, Expos sind gefährlich. Man neigt zu sehr zum Spontankauf weil man ja oft nie genau weiß was da ist oder eine "Überraschung" findet.
Zu deinem Schubladenwunsch gibt es sicherlich auch den Weg im Selbstbau ?
Persönlich mag ich auch bei Phasmiden eher einen richtigen dicken lebenden Bodenaufbau. Klar Geburtenkontrolle ist da schwierig und bedarf dann einigen Allesfresser im Boden die vielleicht sogar Phasmideneier knacken. Kubanischen Asseln würde ich das sogar zutrauen, aber da fehlt mir das Wissen zu ?
viele Phasmiden zeigen erst mit zunehmender Größe Farbmorphen. Einige Phyllium, wie Phyllium ericoriai, können sogar binnen einer Häutung ihre Farbe gänzlich wechseln. Also hier bleibt es abzuwarten.
Jedoch möchte ich auch gleich den Trugschluss auflösen das es Zuchtformen hierbei gibt. Einzig ein erhöhtes Aufkommen von verschiedenen Farbmorphen sind je nach Stamm mal mehr mal weniger möglich. So gibt es auch einen Heteropteryx Stamm in Zucht der als Yellow betitelt wurde/wird. Der wirkliche Anteil von Gelben Tieren war/ist gering und vorher nicht ersichtlich. Der "Rest" ist mehr oder weniger Grün, halt "Normalfarben", wenn man es so möchte.
schöne Gattung aber in Sachen Alien gibt es viele Arten die eins seien könnten. Wenn's nach meiner Freundin geht ist zum Beispiel Idolomantis ?
Was das Bild hergibt ja
Wildfänge haben oft solche verdreckten Flügelenden (zumindest nach dem Transport). Auch im Terrarium kommt das ab und an vor.
Der Großteil der Arten hängt ihr Leben lang kopfüber. Auch das ist nicht ungewöhnlich.
Hast übrigens ein adultes Hierodula Weibchen. Nur für den Fall das die Haltubgsbedingungen zumindest der Gattung angepasst werden sollen ...
Geduld haben. Entweder sie macht sich wieder und geht ein. Mehr als Abwarten kannst nicht